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Wie können wir sicherstellen, dass wir weniger salzige und süße Lebensmittel essen?

Das RIVM hat letzte Woche einen klaren Bericht vorgelegt [1]. Fazit: Unser Essen ist immer noch zu süß und zu salzig. Trotz früherer Vereinbarungen mit Herstellern ist die Menge an Salz und Zucker in den Produkten in unserem Einkaufskorb viel zu hoch. Ich fragte mich: Was sind gute Möglichkeiten, weniger süß und salzig zu essen? Was ist die langfristige Lösung?

In den letzten Jahren wurden bereits Schritte unternommen, um den Salzgehalt in Produkten zu reduzieren. Dies wurde hauptsächlich durch strenge Vereinbarungen mit den Herstellern erreicht. Infolgedessen ist der Salzgehalt in unserer Nahrung im Durchschnitt um 11% zurückgegangen. Die stärksten Rückgänge wurden bei Käse, Gemüsekonserven, Brot und Fertiggerichten verzeichnet. Saucen hingegen enthielten mehr Salz. Aber diese Maßnahmen sind bei weitem noch nicht ausreichend.

Um die empfohlene tägliche Höchstzufuhr von 6 Gramm nicht zu überschreiten, muss die durchschnittliche Salzmenge um weitere 30% reduziert werden. Wie erreichen wir das?

Einigung auf die Verbesserung der Produktzusammensetzung
Die Vereinbarung zur Verbesserung der Produktzusammensetzung zielt darauf ab, den Gehalt an Salz, gesättigten Fetten und Kalorien (Zucker und Fett) in Produkten zu reduzieren. Als Ergebnis sollte die Produktpalette gesünder sein. In der Vereinbarung geben verschiedene Parteien an, wie sie auf die Erreichung des Ziels bis einschließlich 2020 hinarbeiten werden.

Aber ist dies ausreichend?
Leider, so das RIVM, werden die derzeitigen Vereinbarungen die Ziele nicht erreichen. Im günstigsten Fall kann die Salzaufnahme um 0,4 Gramm und die Zuckeraufnahme um 2 Gramm reduziert werden. Als Richtwert gilt, dass die Niederländer durchschnittlich 8,7 Gramm Salz und 114 Gramm Zucker pro Tag konsumieren. Die Empfehlungen sind mit 6 Gramm Salz und 50-60 Gramm Zucker viel niedriger. Mit den Abkommen ist nur eine minimale Reduzierung möglich.

Was funktioniert also?
Eine häufig gestellte Frage als Antwort auf die Aussagen des RIVM lautet: “Was hilft uns, den Konsum von Salz und Süßigkeiten zu reduzieren? Die Reduzierung des Zucker- und Salzgehaltes geht derzeit zu langsam voran. Die Hersteller weisen darauf hin, dass sich dies nicht zu schnell ändern kann, da sich die Verbraucher an den Geschmack gewöhnen müssen. Wir müssen also über eine einfache Anpassung der Nährwerte der Produkte hinausgehen. So wird beispielsweise ein neues integriertes System mit strengen ernährungswissenschaftlichen Kriterien befürwortet.

Alexander Schwolow

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